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Aktuelle Informationen
Nachruf unseres Ehrenmitgliedes Prof. Dr. H.A.E. Schmidt. Am 11. Juli 2009 ist der Begründer der Rheinisch-Westfälischen Gesellschaft für Nuklearmedizin, Prof. Dr. H.A.E. Schmidt, verstorben.
Prof. Schmidt war maßgeblich an der Entwicklung der Nuklearmedizin in Deutschland und Europa beteiligt.
Schwerpunkte seiner klinischen und wissenschaftlichen Tätigkeit, zuletzt am ev. Krankenhaus Duisburg, waren u.a. die Diagnostik und Therapie der Schilddrüsenerkrankungen und die Diagnostik mittels nuklearmedizinischer Zellmarkierung. Ein großer Schwerpunkt seines Bestrebens war, Nuklearmedizin im interdisziplinären Bezug zu vermitteln. Hierzu nutzte er auch seine umfangreiche Herausgebertätigkeit, der wir mehrere nuklearmedizinische Standardwerke und Lehrbücher verdanken.
Prof. Schmidt war Mitglied der Gründungsversammlung der Rheinisch-Westfälischen Gesellschaft für Nuklearmedizin, die am 1. Juli 1973 in Bonn als erste deutsche Fachgesellschaft für Nuklearmedizin gegründet worden war. Die Bemühungen der Gründungsmitglieder der Rheinisch-Westfälischen Gesellschaft für Nuklearmedizin waren ausschlaggebend bei der Einführung des selbständigen Facharztes für Nuklearmedizin in Deutschland im Jahre 1976. Prof. Schmidt wurde nach der Emeritierung des ersten Vorsitzenden der Gesellschaft, Prof. Winkler, 1985 zum Vorsitzenden gewählt und führte die Gesellschaft bis 1993. Prof. Schmidt war bis zu seinem Tode Ehrenmitglied der RWGN. Er konnte an der Tagung zum 35jährigen Jubiläum der RWGN im vorigen Jahr zu seiner Freude noch teilnehmen. Seine Begeisterung für die Nuklearmedizin auch bis ins hohe Alter und auch sein Stolz, mit dem er den Titel des Ehrenmitglieds trug, zeigte, wie wichtig ihm die Nuklearmedizin auch in seinem hochverdienten Ruhestand war.
Prof. H.A.E. Schmidt wird uns als einer der großen Pioniere der Nuklearmedizin in Deutschland und Europa in Erinnerung bleiben.
Jahresbericht 2008. Die diesjährige Jahrestagung der Rheinisch-Westfälischen Gesellschaft für Nuklearmedizin fand am 5. und 6. Dezember 2008 in Dortmund, Tagungspräsidenten Prof. Barsegian, statt. Thematische Schwerpunkte der Jahrestagung waren die traditionelle Vorstellung neuer Verfahren an den universitären Kliniken sowie die Nuklearmedizin in der Neurologie und Psychiatrie. Parallel zur Hauptveranstaltung wurde die jährliche Tagung der medizinisch-technischen Assistenten mit wiederum sehr hoher Akzeptanz durchgeführt. Die Tagung des Jahres 2008 war durch eine wiederum sehr hohe Teilnehmerzahl und Industriepräsenz gekennzeichnet, welches die steigende Tendenz der letzten Jahre fortsetzt.
Für die Jahrestagung 2010 wurde Rheine, Tagungspräsident Dr. Rüther, gewählt. Die nächste Jahrestagung wird wie geplant in Köln am 04. und 05. Dezember 2009, Tagungspräsident Prof. Schicha, stattfinden.
Die RWGN kann einen weiter stetig guten Mitgliederzugang verzeichnen. Die Mitgliederzahl erreicht einen neuen historischen Höchststand.
Jahresbericht 2007. Die diesjährige Jahrestagung der Rheinisch-Westfälischen Gesellschaft für Nuklearmedizin fand am 30. November und 1. Dezember 2007 in Düsseldorf, Tagungspräsidenten Prof. Müller, statt. Thematische Schwerpunkte der Jahrestagung waren die traditionelle Vorstellung neuer Verfahren an den universitären Kliniken sowie die Nuklearmedizin in der Pädiatrie. Parallel zur Hauptveranstaltung wurde die jährliche Tagung der medizinisch-technischen Assistenten mit dem Thema Risikoprävention bei der Radiosynoviorthese und der Myokardszintigraphie mit wiederum sehr hoher Akzeptanz durchgeführt. Die Tagung des Jahres 2007 war durch eine ausgesprochen hohe Teilnehmerzahl und Industriepräsenz gekennzeichnet, welches die steigende Tendenz der letzten Jahre deutlich fortsetzt.
Für die Jahrestagung 2009 wurde Köln, Tagungspräsident Prof. Schicha gewählt. Die nächstjährige Jahrestagung wird wie geplant in Dortmund am 05. und 06. Dezember 2008, Tagungspräsident Prof. Barsegian, mit dem Schwerpunkt neuropsychiatrische Diagnostik stattfinden.
Um den Zugang zur Jahrestagung der RWGN zu erleichtern, wurde von der Mitgliederversammlung beschlossen, daß Ärzte und Naturwissenschaftler, welche sich innerhalb der ersten 3 Jahre der Tätigkeit in der Nuklearmedizin befinden und somit das 3-Jahres-Kriterium zur Mitgliedschaft in der RWGN noch nicht erfüllt haben, in Zukunft kostenlosen Zugang zur Tagung haben werden. Der Zugang für Mitglieder der RWGN und MTA ist weiterhin kostenfrei.
Die RWGN kann einen weiter stetig guten Mitgliederzugang verzeichnen. Die Mitgliederzahl erreicht einen neuen historischen Höchststand.
Der diesjährige wieder mit 2500.- € dotierte Hans-Creutzig-Preises wurde an Dr. Biermann, Bonn für seine Arbeit mit dem Titel "Prognostic value of vascular invasion in differentiated thyroid carcinoma" und an Dr. Kobe, Köln für seine Arbeit mit dem Titel "FDG-PET zur Untersuchung von Restgewebe nach Ende der Chemotherapie von Hodkin Lymphomen" vergeben.
Bei den turnusmäßigen Wahlen zum Vorstand der Gesellschaft wurden jeweils in Wiederwahl zum Vorsitzenden Prof. Lerch, Wuppertal und zum stellvertretenden Vorsitzender Prof. Biersack, Bonn gewählt.
Jahresbericht 2006. Die diesjährige Jahrestagung der Rheinisch-Westfälischen Gesellschaft für Nuklearmedizin fand am 1. und 2. Dezember 2006 in Lüdenscheid, Tagungspräsidenten Priv.-Doz. Larisch, statt. Thematische Schwerpunkte der Jahrestagung waren die traditionelle Vorstellung neuer Verfahren an den universitären Kliniken sowie die nuklearmedizinische Diagnostik und Therapie der Schilddrüse. Parallel zur Hauptveranstaltung wurde wiederum eine Tagung der medizinisch-technischen Assistenten mit den Themen SPECT-CT, Blutzellmarkierung, Rezeptorszintigraphie und nuklearmedizinische Herzdiagnostik mit hoher Akzeptanz durchgeführt. Die Tagung des Jahres 2006 war insgesamt durch eine sehr hohe Teilnehmerzahl und Industriepräsenz gekennzeichnet, welches die steigende Tendenz der letzten Jahre fortsetzt.
Für die Jahrestagung 2008 wurde Dortmund, als Tagungspräsident Herr Prof. Barsegian, gewählt. Die nächstjährige Jahrestagung wird in Düsseldorf am 30.11. und 1.12. 2007, Tagungspräsident Prof. Müller, mit dem Schwerpunkt "Nuklearmedizin in der Pädiatrie" stattfinden.
Die RWGN kann einen weiter stetig guten Mitgliederzugang auch über die Grenzen des primären regionalen Anspruchs hinaus verzeichnen. Die Mitgliederzahl stieg in den letzten Jahren um ca. 50%.
Der diesjährige wieder mit 2500.- EUR dotierte Hans-Creutzig-Preises wurde an Frau Priv.-Doz. Franzius, Münster, vergeben. Sie erhielt den Preis für ihre Arbeit über C-11-HED und I-123-MIBG bei Tumoren des sympathischen Nervensystems.
Bei den turnusmäßigen Wahlen zum Vorstand der Gesellschaft wurden zum Sekretär und Schriftführer Herr Prof. Burchert, Bad Oeynhausen, in Nachfolge von Prof. Bockisch, Essen, sowie zum Kassenführer Herr Priv.-Doz. Nowak, Bielefeld, in Nachfolge von Prof. Mariß, Bielefeld, gewählt. Der Vorstand bedankt sich bei Prof. Bockisch und Prof. Mariß für die sehr gute Zusammenarbeit der vergangenen Jahre.
Jahresbericht 2005. Die diesjährige Jahrestagung der Rheinisch-Westfälischen Gesellschaft für Nuklearmedizin fand am 2. und 3. Dezember 2005 in Duisburg, Tagungspräsidenten Prof. Knop, statt. Thematische Schwerpunkte der Jahrestagung waren die traditionelle Vorstellung neuer Verfahren an den universitären Kliniken und die Therapie mit Radionukliden. Das Jahr 2005 hat sich wiederum durch eine hohe Akzeptanz der Jahrestagung mit konstant hohen Besucherzahlen ausgezeichnet.
Für die Jahrestagung 2007 wurde Herr Prof. Müller, Düsseldorf, als Tagungspräsident gewählt. Die Jahrestagung 2006 wird wie geplant in Lüdenscheid, Tagungspräsident Priv.-Doz. Larisch, mit dem Schwerpunkt Schilddrüsenerkrankungen stattfinden.
Die RWGN kann einen weiter stetig guten Mitgliederzugang verzeichnen. Die Mitgliedschaft in der RWGN ist ab 2006 nicht nur für natürliche, sondern auch für juristische Personen offen.
Der diesjährige mit 2500.- € dotierte Hans-Creutzig-Preises ist erstmalig an zwei Autoren vergeben worden. Herr Thomas Beyer, Ph.D., Essen, erhielt den Preis für seine Untersuchungen zum PET-CT und Herr Dr. med. Samer Ezziddin, Bonn, für seine Arbeit über gastrointestinale Tumore. Nach einer Preisvergabe der letzten Jahre für eine naturwissenschaftlich-chemische Arbeit konnte diesjährig somit der Preis neben einem Mediziner an einen Physiker vergeben werden, welches die Bedeutung der engen Zusammenarbeit zwischen Medizin und Naturwissenschcaft in der Nuklearmedizin unterstreicht.
Jahresbericht 2004. Kurz nach Weihnachten 2003 ist Prof. Dr. Dr. h. c. Cuno Winkler, Ehrenmitglied der Rheinisch-Westfälischen Gesellschaft für Nuklearmedizin, verstorben. Prof. Winkler war maßgeblich an der Entwicklung der Nuklearmedizin in Deutschland und Europa beteiligt. Prof. Winkler war Mitglied der Gründungsversammlung der Rheinisch-Westfälischen Gesellschaft für Nuklearmedizin, die am 1. Juli 1973 in Bonn als erste deutsche Fachgesellschaft für Nuklearmedizin gegründet worden war, wurde zum ersten Vorsitzenden der Gesellschaft gewählt und führte die Gesellschaft bis zu seiner Emeritierung. Unter seiner Leitung waren die Bemühungen der Rheinisch-Westfälischen Gesellschaft für Nuklearmedizin ausschlaggebend bei der Einführung des selbständigen Facharztes für Nuklearmedizin in Deutschland im Jahre 1976. Er führte 1949 die erste Radioiodtherapie Europas durch. Er konnte die Tagung zum 30jährigen Jubiläum der Gesellschaft zwar noch erleben, leider aber nicht mehr daran teilnehmen. Er wird uns als einer der Pioniere der Nuklearmedizin in Deutschland und Europa in Erinnerung bleiben.
Die diesjährige Jahrestagungen der Rheinisch-Westfälischen Gesellschaft für Nuklearmedizin fand am 3. und 4. Dezember 2004 in Essen, Tagungspräsidenten Prof. Pink und Prof. Mahlstedt, statt. Thematische Schwerpunkte der Jahrestagung waren die traditionelle Vorstellung neuer Verfahren an den universitären Kliniken, „PET/CT – zwei Bilder, ein Urteil: Fusion (auch) der Bildgeber?“. Themen der zum dritten mal mit steigender Teilnehmerzahl durchgeführte MTA-Fortbildung waren Strahlenschutz, Qualitätskontrolle, gated Myokard-SPECT und kardiopulmonale Reanimation.
Das Jahr 2004 hat sich durch einen wiederum sehr hohen Besuch und eine hohe Akzeptanz der Jahrestagung ausgezeichnet. Die RWGN kann einen weiter stetig guten Mitgliederzugang verzeichnen.
Für die Jahrestagung 2006 wurde Herr Priv.-Doz. Larisch, Lüdenscheid, als Tagungspräsident gewählt. Die Jahrestagung 2005 findet wie geplant in Duisburg, Tagungspräsident Prof. Dr. med. Knop, statt.
Preisträger des diesjährigen mit 2500.- € dotierten Hans-Creutzig-Preises ist Herr Dr. med. Reinartz, Aachen, für seine Untersuchungen zum side-by-side reading von PET und CT.
Bei den turnusmäßigen Wahlen zum Vorstand der Gesellschaft wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden Herr Prof. Biersack, Bonn in Nachfolge von Prof. Schober, Münster gewählt. Der Vorstand bedankt sich bei Prof. Schober für die gute Arbeit der vergangenen Jahre. Der Vorsitzender der Gesellschaft, Prof. Lerch, Wuppertal, wurde in seinem Amt bestätigt.
Kostenübernahme vollstationäre Krankenhausbehandlung Radioiodtherapie. Eine Betriebs-Krankenkasse lehnte im Jahr 2000 die Kostenerstattung für eine stationäre Radioiodtherapie ab. Ein Sozialmedizinisches Gutachten des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung Nordrhein vom 29.7.2002 als Gutachten im Sozialgerichtsverfahren bestätigt eindeutig die Notwendigkeit der Kostenerstattung. Das Gutachten ist beim Vorsitzenden verfügbar.
Einsprüche des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen bei der Finanzierung von rh-TSH? Nuklearmedizinische Stellungnahme zu einem aktuellen Vorgang für analoge Verwendung beim Vorsitzenden verfügbar.
Kostenerstattung bei Radioiodtherapie im Ausland. Krankenkasse lehnt Kostenerstattung für eine ambulante Radioiodtherapie im Ausland ab - Bestätigung durch das Bundessozialgericht im Revisionsverfahren vom Oktober 2001 Az: B 1 KR 26/99 R. Wichtig: In der Urteilsbegründung wird ausführlich dargelegt, daß eine ambulante Behandlung weder im Inland noch im Ausland bezahlt werden muß, was zumindest indirekt die Notwendigkeit der Bezahlung der stationären Durchführung im Inland bekräftigt.
Abstimmung der Forschungsschwerpunkte Nuklearmedizin an den Universitätskliniken in NRW: In den folgenden Seiten sind die Forschungsschwerpunkte der Nuklearmedizin in NRW graphisch illustriert.